Eine Herz Rhythmus Maschine piepst, eine sanfte Klampfe
ist darüber hinaus zu hören, dieser sanfte Beginn soll auf keinen Fall so
bleiben, denn wenn das Herz nach dem Intro und Titelstück aufhört zu schlagen,
schlagen DEATHTALE zu und das mit trockenem Mix aus Thrash in der Musik und
Death in den Vocals. Auch mit "Blood Trail" erkennt man die Vorliebe der
Österreicher zu good old Thrash, doch Sänger Jan Geyer fühlt sich weiterhin
mit seinem Organ eher im Death Metal daheim und das soll man absolut nicht
negativ sehen. Sher gut gelungen finde ich, wie "Deathtale" so schön old
school stampft, der Sound roh und hart, nicht so steril und glatt gebügelt,
hier ist die Fangemeinde der 80‘er mit Sicherheit hell auf begeistert. Anders
verhält es sich bei "Suspicious Behavior", da wird die Fahrt voll rausgenommen
und die Nummer ist eher eine düster schleppende und bedrohliche Nummer, bevor
mit dem Solo auch wieder etwas Fahrt aufgenommen wird. Auf dem Gas bleiben
DEATHTALE mit "O5" die meiste Zeit, aber hier und da schleicht sich auch mal
ein modern angehauchter Part ein, der zur Mucke der Herren gut paßt. Auch
lassen sich bei "Erased" ein paar Slayer artige Riffs blicken und auch wenn
das Album im Großen und Ganzen eine feine Sache für Thrash Fans ist, ein klein
wenig mehr Abwechslung hätte dem Album an manchen Stellen gut getan.